dann schreib ich also den ersten beitrag in dieses forum, und zwar mit einer frage: ich bin eigentlich ein recht guter berggeher, trittsicher und ausdauernd, nur hab ich leider ziemliche höhenangst, d.h. wenns irgendwo mal ausgesetzt runtergeht, fangen die knie an zu zittern und der puls geht hoch. ich bin schon einige klettersteige gegangen, innsbrucker klettersteig die erste sektion, wankspitzklettersteig, mittenwalder und lamsenspitze durch den tunnel. welche anderen klettersteige, in etwa in diesem schwierigkeitsbereich, könnt ihr mir denn in tirol empfehlen, wo es nicht allzu ausgesetzt ist. wie ists z.b. auf die erlspitze? hundskopf? und wie ausgesetzt sind die steige im wilden kaiser?
dankeschön für die antwort. denkst du, der erlspitz-westgrat ist mir zu schwierig - bzw. zu ausgesetzt? würd mich enorm reizen, da mal zu gehen. und der normale zugspitzklettersteig? über leiter und brett bin ich schon mal gegangen (wenn auch, beim brett, mit etwas weichen knien), dann aber, da der gletscher hart war und ich keine steigeisen hatte, nicht weiter.
gdp schrieb:denkst du, der erlspitz-westgrat ist mir zu schwierig - bzw. zu ausgesetzt? und der normale zugspitzklettersteig? über leiter und brett bin ich schon mal gegangen
Erlspitz: alpin, ich sehe aber keinen Grund, den nicht zu probieren.
Zugspitze,
Höllental : Leichtsteigeisen und Stöcke sind hier immer angebracht. Nach dem 'Brett' wird es nicht wirklich schwieriger. Eventuell ist der Übergang nach dem Gletscher zum Einstieg etwas Mut fordernd (je nach den Verhältnissen), der Klettersteig bis zur Zugspitze selbst ist aber herrlich und mässig ausgesetzt zu erleben. Die Verhältnisse müssen aber jedenfalls passen und genug Kondition sollte mit im Gepäck sein.
Hier wird das Thema Höhenangst recht plausibel erklärt.
Hundskopf ist sicher auch kein Problem, man kann vorne rum gehen (ohne klettersteig, nur eine etwas ausgesetzte Stelle. Hinten ist nur eine kleine leiter rauf, aber auch keine Krise
war vor 3 wochen oben, ist schneefrei
in tirol:
- crazy-eddy (silz) bis zur seilbrücke, danach je nach "geisteszustand"
wenns auch ein bisschen weiter sein darf (südtiroler dolomiten) hätte ich ein paar mehr vorschläge:
- alpinisteig/sexten (nur einmal ganz kurz für ca. drei schritte ein bisschen ausgesetzt)
- de luca-innerkoflersteig/toblach(paternkofel): (bis zur gamsscharte wieder nur ein kruzes stück, dafür mit richtig dickem seil zum festhalten

)
- bilgeristeig/toblach (monte piano): (schwierigkeiten und ausgesetzt ähnlich wank)
- lagazuoi (falzaregopass): eigentlich ein freilichtmuseum (1. wk) mit kurzen drahtseileinlagen, hängebücke und stollen
- olanger klettersteig (olang): leider keine eigene erfahrung, angeblich leicht und nicht ausgesetzt
danke für die hinweise, v.a. was südtirol betrifft. crazy eddie, zumindest die leichtere variante, hab ich schon in meiner planung. bin ich eigentlich der einzige hier, der zittrige knie und feuchte hände kriegt, wenn es ausgesetzt wird? macht allen andern der blick in die tiefe nichts aus?
also ich find das mal spitze das du trotz feuchter hände und zittriger knie versuchst dich zu überwinden.
wenn du jemanden suchst der dich gelegentlich mal auf einem steig begleitet kannst du dich gerne bei mir melden.
Ich hab es miterlebt was es auch für einen unterschied machen kann wenn man zu zweit unterwegs ist und man ein wenig motivation und stärkung von seinem klettersteigpartner zugesprochen bekommt.
LG
T