18.06.2007, 18:20
Kinder klettern gern! (Tipps und geeignete Klettersteige).
Gleich vorneweg: Es hat uns beiden, Christian und mir, richtig 'getaugt', Spass gemacht, als wir sonntags die Alpspitz Ferrata geklettert sind. Das Wetter zeigte sich von seiner beständigen Seite. Ein Muss, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Knapp nach zehn Uhr vormittags stehen wir auf der Terrasse der Bergstation der Osterfelder Seilbahn. Im Rucksack sind neben der üblichen Klettersteigausrüstung genug zu Trinken und eine Jause, Kälte- und Regenschutz und ein kurzes Stück Seil, für alle Fälle. Für diese alpine Tour, welche den Kinden doch einiges an Kondition abverlangt, haben wir insgesamt fünf Stunden veranschlagt. Mal sehen.
10:40 Abmarsch, wir haben's nicht eilig.
10:45 Nach fünf Minuten sind wir an der ersten Abzweigung. Höllentalklamm, Nordwandsteig und Alpspitz-Ferrata stehen zur Auswahl.
11:10 Fertig eingebunden, Partnercheck erledigt und voller Tatendrang steigen wir ein.
11:20 Die erste Klammernleiter ist erreicht. Christian beherrscht das Umhängen, hat kein Problem mit seinen kleinen Händen und den Karabinern.
12:40 Christian klettert zuerst über die Schulter und wir wechseln in die Westflanke der Alpspitze. Der Steig zieht jetzt schräg nach oben, bis es links zum Gipfelaufschwung geht. Hier ist Vorsicht geboten. Die vielen KlettersteiglerInnen und abkletternden Bergfexe lassen das eine oder andere Steinchen los: Steinschlaggefahr.
13:30 Der Gipfel ist erreicht. Nicht ganz 3 Stunden haben wir benötigt, wobei Christian das Tempo vorgegeben hat. Jetzt wird verdienterweise gerastet und in die Runde geschaut.
14:00 Wir machen uns an den Abstieg durchs Oberkar und über den Nordwandsteig zurück zur Bergstation.
14:30 Am Rande des Oberkars weisen die Schilder den Weg zum Nordwandsteig. Wir haben bewusst die nordöstliche Route hierher gewählt, um etwas schneller zu sein.
15:30 Wir geniessen Getränk und Gebäck auf der Terasse der Osterfelder Bergstation.
Zusammenfassung:
In kindgerechtem Tempo, ohne jede Hetze, brauchen wir zweidreiviertel Stunden bis zum Gipfel. Den Abstieg schaffen wir in eineinhalb Stunden.
Die reine Gehzeit war also in etwa viereinviertel Stunden. So sind wir mit der Rast unter der geplanten Zeit von fünf Stunden geblieben.
Der Zeitplan soll bei alpinen Touren mit Kindern so aufgebaut sein, dass genügend Puffer für Unvorhergesehenes (Wetterumschwung ec.) vorhanden ist. Im speziellen Fall muss die Bergstation vor der letzten Talfahrt (um 17:00 Uhr) erreicht werden können.
Gleich vorneweg: Es hat uns beiden, Christian und mir, richtig 'getaugt', Spass gemacht, als wir sonntags die Alpspitz Ferrata geklettert sind. Das Wetter zeigte sich von seiner beständigen Seite. Ein Muss, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Knapp nach zehn Uhr vormittags stehen wir auf der Terrasse der Bergstation der Osterfelder Seilbahn. Im Rucksack sind neben der üblichen Klettersteigausrüstung genug zu Trinken und eine Jause, Kälte- und Regenschutz und ein kurzes Stück Seil, für alle Fälle. Für diese alpine Tour, welche den Kinden doch einiges an Kondition abverlangt, haben wir insgesamt fünf Stunden veranschlagt. Mal sehen.
10:40 Abmarsch, wir haben's nicht eilig.
10:45 Nach fünf Minuten sind wir an der ersten Abzweigung. Höllentalklamm, Nordwandsteig und Alpspitz-Ferrata stehen zur Auswahl.
11:10 Fertig eingebunden, Partnercheck erledigt und voller Tatendrang steigen wir ein.
11:20 Die erste Klammernleiter ist erreicht. Christian beherrscht das Umhängen, hat kein Problem mit seinen kleinen Händen und den Karabinern.
12:40 Christian klettert zuerst über die Schulter und wir wechseln in die Westflanke der Alpspitze. Der Steig zieht jetzt schräg nach oben, bis es links zum Gipfelaufschwung geht. Hier ist Vorsicht geboten. Die vielen KlettersteiglerInnen und abkletternden Bergfexe lassen das eine oder andere Steinchen los: Steinschlaggefahr.
13:30 Der Gipfel ist erreicht. Nicht ganz 3 Stunden haben wir benötigt, wobei Christian das Tempo vorgegeben hat. Jetzt wird verdienterweise gerastet und in die Runde geschaut.
14:00 Wir machen uns an den Abstieg durchs Oberkar und über den Nordwandsteig zurück zur Bergstation.
14:30 Am Rande des Oberkars weisen die Schilder den Weg zum Nordwandsteig. Wir haben bewusst die nordöstliche Route hierher gewählt, um etwas schneller zu sein.
15:30 Wir geniessen Getränk und Gebäck auf der Terasse der Osterfelder Bergstation.
Zusammenfassung:
In kindgerechtem Tempo, ohne jede Hetze, brauchen wir zweidreiviertel Stunden bis zum Gipfel. Den Abstieg schaffen wir in eineinhalb Stunden.
Die reine Gehzeit war also in etwa viereinviertel Stunden. So sind wir mit der Rast unter der geplanten Zeit von fünf Stunden geblieben.
Der Zeitplan soll bei alpinen Touren mit Kindern so aufgebaut sein, dass genügend Puffer für Unvorhergesehenes (Wetterumschwung ec.) vorhanden ist. Im speziellen Fall muss die Bergstation vor der letzten Talfahrt (um 17:00 Uhr) erreicht werden können.